Unsere Einschätzung zum Aktienmarkt Stand: 11-2009:

Was kommt? V, W; L, oder U förmige Erholung?
Zuvor ein kurzer Rückblick:
Unsere Einschätzung aus 2007/2008 s.u. traf ins Schwarze, schwärzer als auch wir gedacht haben. Es gab vor allem ein Problem: Die meisten Assets verloren im Gleichklang. Es gab im Grunde keine Rettung durch Streuung. Dieser Effekt tritt quasi wie ein schwarzer Schwan alle 50 bis 100 Jahre auf, jedoch ist in Zukunft das Prinzip der Streuung in nicht korrelierende Anlagen sicher immer noch der beste Schutz für ein Portfolio.
Wir sehen den Aktienmarkt aus heutiger Sicht noch sehr volatil bis 2010/2011, es bleibt "interessant". Für langfristig orientierte Anleger wird der Aktienmarkt für 10 Jahre ab heute eher durchschnittliche bis schwache Ergebnisse bringen. 1. wegen einer noch zu absolvierenden Erholungsphase der Weltwirtschaft. 2. Aktien sind zum heutigen Stand nicht wirklich billig. Um Gebühren und Abgeltungssteuer bereinigt "sehen" wir keine gute Performance und keinen Grund mehr als 10-20% des Depots in Aktien anzulegen. Der Rentenmarkt bleibt wegen zu erwartender Zinssteigerungen nach Ausklingen der Krise ebenfalls uninteressant.
Die Streuung in alternative Anlageformen wir Trendfolge, Rohstoffe (u.a. mindestens 10% Gold & Silber), Wald, Agrar und erneuerbare Energien werden zur Zeit von institutionellen Anlegern wie Pensionskassen, Staats- und Universitätsfonds begangen. Zum einen sind dies neue Themen, die vorhandene Depots weiter diversifizieren und zum anderen spielt die demographische Entwicklung für diese Anlagen eine stark positive Rolle. Wir empfehlen Ihnen dringend die Depotstruktur zu überarbeiten und schrittweise in alternative Anlageformen umzuschichten. Ein Teil des Depots sollte Cash gehalten werden, um nach Ausklingen der Finanzkrise, nach dem sich der Nebel vollends gelichtet hat, dann günstige Gelegenheiten ergreifen zu können.

 

Nachtrag 05-2008:

Zwischenerholung nach Subprimekrise läuft. Grundsätzlich sind die Aktienmärkte historisch betrachtet jedoch nicht günstig zu bewerten. Bei neueren Kurseinbrüchen könnten sich für langfristig orientierte Anleger Kaufgelegenheiten ergeben. Allerdings rechnen wir im 10 Jahreszeitraum nicht mit 2 stelligen Renditen im Aktienmarkt. Kosten und Abgeltungsteuer eingerechnet empfehlen wir deshalb geringere Aktienquoten im Gesamtdepot als "üblich" zu halten. Im Renditebereich von 6 -12 % p.a. gibt es genug Alternativen (auch mit regelmäßigen Ausschüttungen), so dass an einer breit diversifizierten Anlagestrategie analog zu den Stiftungsvermögen der Eliteuniversitäten Harvard und Yale "gearbeitet" werden sollte.

 

Anleihemarkt 05-2008:

Nach den Zinssenkungsrunden einiger Zentralrahmen nach der Subprimekrise ist mittelfristig mit wieder steigenden Anleihezinsen zu rechnen. Dies bedeutet dann Kursverluste während der Laufzeit von mittel- bis langfristigen Anleihen. Kurzlaufende Anleihen verdienen zur Zeit nicht einmal die Inflation.

Seit ein paar Jahren korrelieren Anleihen zudem deutlich mit Aktien, so dass eine Streuung über Aktien und Anleihen allein keine ausreichende Risikodiversifikation mehr verschaffen kann. Das alte Spiel: Laufen Aktien nicht, dann geh in Renten und umgekehrt, funktioniert heute so nicht mehr.

Deshalb:

Alternative Investments wie Hedgefonds, eingeschränkt auch Private Equity, die letzten günstig eingekauften Schiffe, Zweitmarktfonds, Waldfonds, Landbanking Kanada, etc., sollten als Depotergänzung in Betracht gezogen werden.

Gold und Silber in Höhe von 10% als Depotbeimischung ist empfehlenswert.

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Unsere Einschätzung zum Aktienmarkt 07-2007:

Rückschlaggefahr nach Endphase der laufenden Hausse. Sogenannte dritte Phase läßt das meiste Kapital zur Zeit in "die zittrigen Hände" übergehen. Allerdings übernehmen zur Zeit sogenannte Staatsfonds aus Asien diese Rolle. China versucht vor der Olympiade 2008 und der Weltausstellung 2010 in Shanghai einen Aktiencrash des einheimischen heiß gelaufenen Marktes zu verhindern, damit soziale Unruhen vermieden werden können. Da die asiatischen Staaten über riesige Dollarvermögen verfügen, könnte der laufende Haussezyklus untypisch verlängert werden.

Institutionelle Investoren nehmen Gewinne zur Zeit auch im Rohstoffbereich mit.

Wir rechnen mit einer globalen Korrektur der Aktienmärkte in den nächsten 12 Monaten, alternativ mit einer stärkeren Korrektur "später". Es wird auf jeden Fall "interessant" werden.

Wir raten Pulver trocken zu halten und nach einem Rückschlag zu investieren.

Rohstoffpreise (Gefahr beim Öl) und nachlassene Wirtschaftsdynamik sollten jetzt Anlaß zu Überlegungen für Gewinnmitnahmen sein.

Die Wahrscheinlichkeit die heutigen Kurse oder tiefere Kurse später wieder zu sehen ist groß, deshalb vorhandene Gewinne umschichten in "Alternative Investments" s.u.

 

 

 

 

 

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22. Dezember 2009

Der nächste Newsletter/Finanzbrief erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2010

 

Wir werden Sie anhand unseres nächsten Newsletters über dann verfügbare Investitionsmöglichkeiten informieren.

Voraussichtliche Themen:

- Waldfonds, investieren wie Institutionelle

- Trendfolger, eine über alle Krise...

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